Ein Beitrag von Chris, geschrieben am 4. Mai 2008 in Allgemein:

Wie weit kann jagen gehen?

Als wir gestern unterwegs waren, ein passendes Gelände für unseren neuen Cache (GC1BXQN “Abwärts”) zu suchen, stolperten wir über eine regelrechte “Hinrichtungsstätte” für Wildtiere.

Alles was man dazu braucht sind:

1. Einen Hochsitz

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Optimal scheint es zu sein, wenn sich die “Delinquenten” tief unten in einer Grube befinden. Das Betriebspersonal kann in diesem Fall darauf verzichten, den Hochsitz auf Stelzen zu bauen. Den gesparten Aufwand kann man in ein gemütlich Sitzmöbel und eine gepolsterte Armauflage investieren. (Warum wurde hier nicht noch ein Fernseher aufgebaut?)

Durch die Schneise – im Sichtfeld stehende Bäume kann man ja fällen – hat man einen perfekten Blick auf

2. Das Schlachtfeld

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Dieses wird sinnvollerweise U-förmig mit Barrieren versehen, die für angeschossene Tiere ein unüberwindbares, mindestestens aber fluchterschwerendes Hindernis darstellen.

So gewappnet muss man nur noch in aller Seelenruhe warten. Und warten. Und warten….

Wenn es mit der Geduld nicht klappt, greift man einfach zu einem Hilfsmittel:

3. Ein Futterspender

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Dieses ausgefeilte Objekt in moderner Silobauweise kennen wir alle aus unserem Vogel- oder Hamsterkäfig. Der Napf unten wird niemals leer. So bleibt dem Jäger hinreichend Zeit, den Fernseher auszumachen die Flinte klar zu machen und sein Opfer anzuvisieren.

Da niemand gerne hungrig abgeknallt wird, liegt es doch eigentlích nahe, dass so ein Dingen in Serie produziert wird. Aber das war wohl leider nix! Eine Anfrage bei einer gängigen Suchmaschine führte leider zu diesem Ergebnis:

googlew

Wir haben es hier wohl mit einem Unikat zu tun. Oder kenne ich nur den Fachbegriff nicht?

Vielleicht ist die Methode aber auch nur nicht effizient genug! Glücklicherweise machen uns die einschlägigen Fernsehprogramme ja vor, dass Convenience-Produkte heutzutage nicht mehr State Of The Art sind. Der Trend geht zu etwas exklusiverem…

4. Heut’ gibt’s Täubchen

Fuchs, du hast die Gans gestohlen…

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Hier sehen wir, dass zur Steigerung des Appetits frische Taubenfedern serviert werden. Sicherlich ein sehr intensives Nasengefühl für Herrn Reineke. Wie gemein ist es, im Restaurant zu sitzen, und die Kellner tragen eine wohlriechende Speise nach der anderen am Tisch vorbei. Dabei knurrt der Magen so sehr!

Ah… Es wird serviert:

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Da kann doch niemand widerstehen….

Ein Schuss durchdringt die Stille der Dämmerung….

Denkt bitte über diese Art der Jagd, was ihr wollt. Wir sind Fleischesser und wir wissen, das die Jagd sein muss. Aber das hier wirkt ein wenig wie…

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  • Pingback von Anfrage beim Ordnungsamt | NC666′ Geo-Blog:

    [...] von uns entdeckte Kirrstelle ließ uns keine Ruhe. Wir haben deshalb eine Anfrage an das Ordnungsamt der Stadt Mönchengladbach [...]

    5. Mai 2008 @ 18:14
  • Kommentar von Zwergbaum:

    War es der Fuchs oder doch der Hase äh Jäger der uns den Weg auf der Suche nach einem OhOh ausleuchtete????

    Grüße
    Zwergbaum

    14. Mai 2008 @ 18:02
  • Kommentar von Mezgrman:

    Oh Gott das ist ja furchtbar! Die armen Tiere werden ja wirklich regelrecht hingerichtet :’(((

    Hoffentlich wird das bald verboten!

    3. Mai 2010 @ 17:54

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